FAQ
- 1. Schulformen
1. Schulformen
In Deutschland gibt es vier verschiedene weiterführende Schulen, die ein Kind nach Abschluss der vierten Klasse der Grundschule besuchen kann.
Die Hauptschule ist eine besonders praxisbezogene Schulform, die bis zur 10. Klasse geht. nach dieser erhält der Schüler den Hauptschul - Abschluss, der im Normalfall die Grundlage für eine betriebliche Ausbildung darstellt.
Die Realeschule wird ebenso wie die Hauptschule bis zur 10. Klasse besucht, danach hat der Schüler die Mittlere Reife erworben. Die Realschule ist nicht ganz so stark wie die Hauptschule praxisorientiert.
Das Gymnasium ist eine wissenschaftlich orientierte Schule, bei der keine oder nur äußerst wenige praktische Fächer angeboten werden. Derzeit ist das Gymnasium noch so organisiert, dass der Schüler nach der 13. Klasse abgeht, jedoch gilt für alle Jahrgänge, die 2012 Abitur machen, dass sie nur noch 12 Schuljahre zu absolvieren haben.
Alle Schüler, die das Gymnasium noch in 13. Schuljahren durchlaufen, erhalten nach einer Abschlussprüfung am Ende der 10. Klasse die mittlere Reife und treten dann in die gymnasiale Oberstufe ein (Sekundarstufe II). Dort kann der Schüler seine Schullaufbahn nach der 12. Stufe beenden und durch ein Jahr Praktikum die Fachhochschulreife erlangen oder aber regulär nach Abschluss der Stufe 13 die allgemeine Hochschulreife, auch Abitur genannt, erhalten.
Die Gesamtschule vereint das dreigliedrige Schulsystem in einer Institution, denn die Gesamtschule wird im Anschluss an die Grundschule besucht und der Schulabschluss richtet sich nach der Qualifikation des Kindes, die hauptsächlich auf dessen Noten beruht. So kann das Kind hier jeden Abschluss vom Hauptschulabschluss über die Mittlere Reife bis hin zur allgemeinen Hochschulreife erlangen. Der Vorteil für das Kind besteht darin, dass es nicht die Schulform wechseln muss, wenn sich seine Leistungen stark verändern oder wenn es sich nach dem Erlangen der mittleren Reife entschließt, doch noch die Hochschulreife zu erlangen.
Der Nachteil für das Kind kann jedoch sein, dass es, wenn es einen bestimmten höheren Schulabschluss als Ziel vor Augen hat, unter permanentem Leistungsdruck steht, denn ohne entsprechende Noten erhält es die erforderliche Qualifikation nicht.
Pädagogisch steht hinter der Gesamtschule auch das Ziel, Kinder der unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten miteinander vertraut zu machen und auf positive Synergieeffekte des gemeinsamen Lernens zu setzen.
Die Hauptschule ist eine besonders praxisbezogene Schulform, die bis zur 10. Klasse geht. nach dieser erhält der Schüler den Hauptschul - Abschluss, der im Normalfall die Grundlage für eine betriebliche Ausbildung darstellt.
Die Realeschule wird ebenso wie die Hauptschule bis zur 10. Klasse besucht, danach hat der Schüler die Mittlere Reife erworben. Die Realschule ist nicht ganz so stark wie die Hauptschule praxisorientiert.
Das Gymnasium ist eine wissenschaftlich orientierte Schule, bei der keine oder nur äußerst wenige praktische Fächer angeboten werden. Derzeit ist das Gymnasium noch so organisiert, dass der Schüler nach der 13. Klasse abgeht, jedoch gilt für alle Jahrgänge, die 2012 Abitur machen, dass sie nur noch 12 Schuljahre zu absolvieren haben.
Alle Schüler, die das Gymnasium noch in 13. Schuljahren durchlaufen, erhalten nach einer Abschlussprüfung am Ende der 10. Klasse die mittlere Reife und treten dann in die gymnasiale Oberstufe ein (Sekundarstufe II). Dort kann der Schüler seine Schullaufbahn nach der 12. Stufe beenden und durch ein Jahr Praktikum die Fachhochschulreife erlangen oder aber regulär nach Abschluss der Stufe 13 die allgemeine Hochschulreife, auch Abitur genannt, erhalten.
Die Gesamtschule vereint das dreigliedrige Schulsystem in einer Institution, denn die Gesamtschule wird im Anschluss an die Grundschule besucht und der Schulabschluss richtet sich nach der Qualifikation des Kindes, die hauptsächlich auf dessen Noten beruht. So kann das Kind hier jeden Abschluss vom Hauptschulabschluss über die Mittlere Reife bis hin zur allgemeinen Hochschulreife erlangen. Der Vorteil für das Kind besteht darin, dass es nicht die Schulform wechseln muss, wenn sich seine Leistungen stark verändern oder wenn es sich nach dem Erlangen der mittleren Reife entschließt, doch noch die Hochschulreife zu erlangen.
Der Nachteil für das Kind kann jedoch sein, dass es, wenn es einen bestimmten höheren Schulabschluss als Ziel vor Augen hat, unter permanentem Leistungsdruck steht, denn ohne entsprechende Noten erhält es die erforderliche Qualifikation nicht.
Pädagogisch steht hinter der Gesamtschule auch das Ziel, Kinder der unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten miteinander vertraut zu machen und auf positive Synergieeffekte des gemeinsamen Lernens zu setzen.
13.05.2007 | 563 Klicks







