Glossar Verkehr/Mobilität

Hinter der Abkürzung DSG verbirgt sich das Direktschaltgetriebe. Dabei handelt es sich um ein Automatikgetriebe, das jedoch mit zwei Eingangswellen aufwartet, die aus einer äußeren Hohlwelle, die die ungraden Gänge abdeckt und einer inneren Hohlwelle, die die graden Gänge abdeckt besteht.
DSG verfügt nun über eine elektronisch gesteuerte Doppel-Lamellenkupplung. Diese erlaubt es, dass zwei Gänge zur selben Zeit gewählt sind: der erste mit geschlossener Kupplung für den Fahrbetrieb und der andere mit offener Kupplung, so dass beim Gangwechsel lediglich die eine Kupplung geöffnet und die andere geschlossen werden muss. Dies verkürzt die Schaltzeiten derart stark, dass sie nicht mehr spürbar sind.
Patentieren ließ sich das Direktschaltgetriebe im Jahre 1940 ein Darmstädter Professor. In den 80'er Jahren des 20. Jahrhunderts arbeitete Porsche mit dem DSG, das bei Rennfahrzeugen überzeugen konnte, sich jedoch auf Grund der Kosten für Serienfahrzeuge nicht rentierte und daher wieder verworfen wurde.
Im Jahr 2000 begann Volkswagen mit der Arbeit am DSG und verhalf ihm zu großer Popularität, denn die Nachfrage nach dem teuren Getriebe,das zunächst nur in exklusiven Fahrzeugen wie dem Golf R32 verbaut wurde, war groß. Durch die Massenfertigung ließen sich auch die Kosten auf ein massentaugliches Niveau reduzieren.
Impressum | Inhalte © by StudiCenter.de 2002 - 2010 | Kontakt
# apexx CMS & Portalsystem - © by
Stylemotion.de
Design byAnton Luskan